Dieser Morgen ist kein gewöhnlicher Morgen;
der Führer der Gläubigen verlässt sein Haus.
Im Gezwitscher der Vögel sind zu hören Sorgen;
in die Moschee zu Kufa möchte er hinaus.

Es klingt, als wollten sie ihn überreden umzukehren,
sie umringen ihn und ihr Gezwitscher wird traurig,
sie können ihm den Zutritt zur Moschee nicht verwehren,
und Alis Lächeln ist nach Langem wieder so freudig.

Bereits im antiken Griechenland bemühten sich die großen Denker der Zeit um die Frage nach der idealen Herrschaftsform. Platon pries die Philosophenherrschaft und wetteiferte für das absolute Machtmonopol der adligen Oberschicht. Nur der weise, weitsichtige Philosoph sei physisch wie geistig in der Lage die Gerechtigkeit in dem Idealstaat zu manifestieren. Die Gerechtigkeit stellt ihrerseits die höchste aller Tugenden dar; sie garantiert die Existenz der übrigen Kardinaltugenden Platons.