Bruder Yavuz Özoguz hat in der Montagssitzung in Delmenhorst sinngemäß, so wie ich es verstanden habe, Folgendes gesagt:
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Viele Jahrhunderte und noch heute herrscht bei uns Schiiten leider Gottes ein gewisses falsches Verständnis „WIR helfen dem Imam! Wenn ICH nicht helfen würde, wäre der Imam doch aufgeschmissen!“

Allerdings lehren uns Allah, sein Gesandter (s.) und die Ahlulbayt (as.), dass wir Sie brauchen und nicht sie uns!

Der 12. Imam wird so lange in der Verborgenheit bleiben, bis wir unser Verständnis korrigieren. Der Imam will keine Zaubertricks vorführen und mit Hokuspokus die Welt verändern. Das ist nicht sein Daseinssinn. Solange wir nur hoffen „der Imam wird das schon klären!“, solange wird er auch nicht erscheinen.

In einer niedrigeren Stufe, also das Beispiel an Imam Chamene’i angewandt, sehe das falsche Verständnis so aus: „Wenn ich ihn unterstütze, ist alles toll. Und wenn ich ihn noch mehr unterstütze, dann wird er umso stärker.“

So nicht, liebe Geschwister! Imam Chamene’i ist stark. WIR brauchen ihn als Wegweiser zum 12. Imam. Und nicht Sayyid Hassan Nasrullah braucht die Libanesen. Die Libanesen brauchen Sayyid Hassan Nasrullah!

„Dieses Land hat viele Ärzte, Ingenieure und andere Fachkräfte. Ich denke nicht, dass für dieses Land in diesem Bereich ein gravierender Mangel besteht. Ich vertrete die Überzeugung, dass der Mensch in seinem Leben stets die wichtigsten Aufgaben und Arbeiten erledigen muss. (…) Das Studium der Islamischen Theologie gehört zu diesen wichtigsten Aufgaben.”

In einer schon älteren Rede (26.11.2014) spricht Imam Chamenei darüber, dass die Takfiris und ihre Unterstützer in Wahrheit den Imperialisten und Zionisten dienen. Diejenigen, die die Flagge des Islam für ihre Untaten missbrauchen, dienen in Wahrheit den Unterdrückern der Muslime. Dafür führt er offensichtliche Gründe an. Die Rede habe ich hier in einigen Punkten zusammengefasst:

Andere mögliche Überschriften wären „Meinungsfreiheit? Nicht wenn du gegen Israel bist!“, „Der Möchtegern-Skandal der BILD“ oder vielleicht „Wie man Politiker auf Linie bringen will“. Versuchen wir einmal die ganze Geschichte festzuhalten, denn aus ihr kann man viel über die Ziele und Absichten, aber vor allem über die schmutzigen Methoden der zionistischen Medien lernen.

„Das war kein Streit um einen Parkplatz, sondern ein Verbrechen aus Hass“, so die Schwester des ermordeten Jungen.

Der kaltblütige Mord an den drei Studenten ereignete sich bereits am Dienstagnachmittag. Die lokalen und nationalen Medien griffen das Thema aber erst am Mittwochmorgen auf. Weltweit wurde der Hashtag #MuslimLivesMatter verbreitet, damit die Medien endlich reagieren.