Verteilaktion des Briefes in Hamburg


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Wir sind auf eine große Resonanz gestoßen

Hamburg, 29.01.2015. Es liegt eine triste, tiefe Wolkendecke über Hamburg, der Metropole im Norden Deutschlands. Sie spricht Bände über die aktuelle Gefühlslage der westlichen Regime angesichts der Veröffentlichung des historischen Briefes des Statthalters der Befehlsgewalt der Muslime auf der Welt, seiner Exzellenz Imam Chamene’i, an die Jugend in Europa und Nordamerika vor zehn Tagen.Die Tristesse der hiesigen Herrscher in Ansehung ihrer Ohnmacht gegenüber ihrer Entblößung schlug sich einmal mehr dahin gehend nieder, dass mit demonstrativer Ignoranz seitens ihrer Medien der klägliche Versuch unternommen werden sollte, diesen historischen Brief vor den Augen der Öffentlichkeit ihrer unterdrückten Völker zu verheimlichen.

Auf unserer Fahrt treffen wir auf Amir (Namen wurden von der Redaktion geändert), einen Studenten der Atomphysik. Angesprochen auf die Pegida-Demonstrationen sowie die zunehmend feindliche Stimmung der deutschen Bevölkerung gegenüber den Muslimen, schildert er den Tränen nahe: „Das Klima wird für die Muslime hier zunehmend feindlicher. Die Medien schüren bewusst Ressentiments gegen den Islam und die Muslime. Aufgrund der wachsenden Frustration der deutschen Bevölkerung, stoßen sie leider zunehmend auf offene Ohren. Sie suchen einen Sündenbock für ihre deprimierende Lage und meinen ihn im Muslim gefunden zu haben.“

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Muslime fühlen sich zusehends wie Juden im Dritten Reich

Menschen wie Amir begegnen uns öfter. Sie berichten über die alltäglichen Diskriminierungen, denen die Muslime ausgesetzt sind. An einem belebten Straßenzug unweit des Stadtkerns treffen wir Zainab, die zurzeit in Biotechnologie an ihrer Promotion arbeitet. „Auch als Akademiker und Wissenschaftler haben Muslime leider große Schwierigkeiten, eine Arbeit zu finden. Wir werden hier als Gefahr für die Mehrheitsbevölkerung stigmatisiert. Die Medien und viele Politiker im System brandmarken uns als ungebildet, unterdrückt und gewaltbereit. Durch mittlerweile zur Tradition gewordene Schmähungen unseres Propheten Muhammad schüren sie bewusst Konflikte in der Gesellschaft. Als Muslima fühle ich mich zusehends wie eine Jüdin im Dritten Reich“, so Zainab.

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Wir fahren weiter durch die Stadt. Laut offiziellen Statistiken sind acht Prozent der Hamburger Bevölkerung islamischen Glaubens. Jeder dritte Einwohner der Hansestadt verbinde mit ihnen etwas Negatives. Als wir die Universität erreichen, fallen uns einige muslimische Studenten auf, die Handzettel verteilen. Auf unsere Frage hin, was sie denn da an junge Studenten aushändigen, entgegneten sie: „Dies sind deutsche Übersetzungen des Briefes von Imam Chamene’i an die Jugend in Europa und Nordamerika. Es ist das erste Mal, dass er sich direkt an die Jugend im Westen mit einem solchen Brief wandte. Wir bemerkten, dass die westlichen Medien beabsichtigten ihn zu verheimlichen. Umso mehr erachteten wir es als eine religiöse und humane Verpflichtung, ihn eigenhändig hier zu verbreiten.“ Auf unsere Frage hin, ob sie durch die Aktion nicht müde geworden seien, entgegen sie: „Der Feind ist müde.“

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Die Menschen erkennen, dass sie von den Medien belogen werden

Ein anderer aus der Gruppe ergänzt: „Wir sind dabei auf eine große Resonanz unter den jungen Studenten gestoßen. Bereits nach einigen Minuten war unser Anfangskontingent an Material erschöpft, sodass wir erneut hunderte neue Kopien anfertigen mussten. Wir führten viele interessante Diskussionen. Die Studenten interessierten sich sehr für die Persönlichkeit Imam Chamene’is und seine Worte. Sie erkennen zunehmend, dass sie seitens der Medien nach Strich und Faden belogen werden. Wir müssen ihnen vermitteln, dass das von ihnen projizierte Bild des Islam mit seiner eigentlichen Natur nicht vereinbar ist. Dafür müssen wir aktiv in die Gesellschaft treten. Der Brief seiner Exzellenz Imam Chamene’i war für uns ein Appell, den Islam tiefgründig zu erforschen und mehr denn je für die göttlichen Werte einzustehen.“

Es ist ein Hoffnungsschimmer.

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