Hört endlich auf die islamischen Begriffe zu vergewaltigen!


Sie befinden sich im Archiv, Kommentierungen sind hier nicht möglich. Zum Live-Blog von Offenkundiges geht es hier: https://offenkundiges.de

Ein sehr bedeutsamer Aspekt der weltweiten Propaganda der Westlichen Welt gegen den Islam und die Muslime ist die Sprache. Die Westliche Welt setzt die Sprache als Waffe zur Vergewaltigung islamischer Begriffe ein.

Zunächst einmal ist da der Begriff „Islamisten“. Obwohl er nunmehr seit Jahrzehnten verwendet wird, ist bis heute nicht klar, was er eigentlich bedeuten soll. Letztendlich haben die Systemmedien den Missbrauch des Begriffs so weit getrieben, dass die Bevölkerung jeden praktizierenden Muslim, jede Kopftuchträgerin, jeden Bartträger, jeden betenden und fastenden Muslim als „Islamisten“ betrachtet. Aber es gibt doch auch keine „Christisten“ oder „Judisten“. Auch gibt es keine „Demokratisten“ oder „Westisten“. Radikale Kräfte, die im missbrauchten Namen einer Religion oder Ideologie Verbrechen begehen, sollten als das bezeichnet werden, was sie sind, nämlich als Verbrecher. Alle anderen dürfen aber nicht gewaltsam in Schubladen des Hasses gestopft werden. Nur beim Islam wird auch jemand, der weder jemals ein Verbrechen begangen hat, noch jemals vor hat ein Verbrechen zu begehen, mit einem verbalen Brandmahl versehen. Ist nicht allein dieser Sachverhalt Beweis dafür, dass hier ein propagandistischer Krieg gegen den Islam und die Muslime im Gange ist?

Als sozusagen „Steigerung“ von „Islamisten“ folgt dann der „Dschihadist“. Auch über diesen Begriff ist in seiner Definition wenig bekannt. Jeder „Dschihadist“ gilt zwar als „Islamist“, aber nicht jeder „Islamist“ ist ein „Dschihadist“. Wie das im Einzelnen unterschieden wird, bleibt allerdings unklar, seitdem jemand auch für seine mutmaßlichen Absichten bestraft werden kann. Ja, neuerdings kann man in Deutschland sogar bestraft werden, ohne jemals eine Straftat verübt zu haben, nur aufgrund der Vermutung von Behörden, man könne eventuell eine Straftat ausüben. Im Zuge der Islambekämpfung wird das eigene sogenannte freiheitliche System demontiert, aber fast alle machen mit, weil es dem Schutz vor „Dschihadisten“ dient. In der Sprache des Islam gibt es aber keine „Dschihadisten“. Es gibt den „Mudschahid“. Der war auch im Westen „gut“, solange er im Namen der Westlichen Welt in Afghanistan gegen die Kommunisten gekämpft hat. Der Begriff „Dschihad“ kommt im Heiligen Qur’an etliche Male vor und bedeutet jegliche Form der Anstrengung auf Gottes Weg. Als „großer Dschihad“ wird der Kampf im eigenen Herzen bezeichnet, den jeder mit sich führen muss, um seine „tierische“ Natur zu überwinden und gottgefälliger Mensch zu werden. Als „kleiner Dschihad“ wird jegliche Anstrengung in der irdischen Welt bezeichnet, z.B. die Anstrengung einer Mutter ihrem Baby Milch zu geben.

Es gibt keine islamische Gruppe, die den Dschihad verleugnet, weder bei Sunniten noch bei Schiiten. Er bedeutet nur etwas völlig anderes, als das, was die Systemmedien derzeit vorstellen, um den Islam zu verunglimpfen. Nur eine von Briten vor mehr als hundert Jahren in Pakistan aufgebaute Organisation leugnet im missbrauchten Namen des Islam den Dschihad und akzeptiert alle anderen Muslime nicht als Muslime. Das erinnert an eine völlig andere wiederum von den Briten vor mehr als hundert Jahren auf der arabischen Halbinsel aufgebaute Islamorganisation, die wiederum den Dschihad in die andere Richtung pervertiert. Beide Organisationen fallen dadurch auf, dass sie andere Muslime verachten. Die „teile und herrsche“-Politik der angelsächsischen Kolonialisten wirkt bis heute nach.

Der wohl aktuell übelste Propagandabegriff ist „der Islamische Staat“. Seit nunmehr 36 Jahren besteht mit der Islamischen Republik Iran ein Islamischer Staat, der eine entsprechende öffentlich bekannte Verfassung und ein entsprechendes Oberhaupt hat. Er gründet auf einem Buch des Staatsgründers Imam Chomeini, das er vor über 50 Jahren geschrieben hat, mit dem Titel „Der Islamische Staat“. Dennoch wird nicht die Islamische Republik Iran als „Islamischer Staat“ bezeichnet, sondern das geheime Kunstgebilde von einem nachweislichen CIA-Agenten namens al-Bagdadi, der sich mehrfach mit US-Senatoren getroffen und entsprechende Anweisungen und Gelder entgegengenommen hat. Mehrfach haben festgenommene Söldner jenes Systems völlig unabhängig voneinander in verschiedenen Ländern zugegeben, Gelder von den USA erhalten haben. Der Geheimdienst der Islamischen Republik Iran hat mehrfach nachgewiesen, dass die USA die sogenannten IS-Kämpfer mit Waffen und Informationen versorgen. Israel hat nachweislich mehrfach Ziele in Syrien bombardiert, die sich gegen den IS gestellt hatten und den IS dadurch unterstützt. Dennoch wird immer wieder der Begriff „Islamischer Staat“ für jene Verbrecher und Söldner verwendet. Warum? Warum werden jene Verbrecher nicht einfach als al-Bagdadi-Rebellen bezeichnet oder noch wahrheitsgetreuer al-Baghdadi-Terroristen? Die westliche Propaganda hat doch auch sonst keine Skrupel Namen zu verdrehen. Z.B. heißt die von Westen als Huthi-Rebellen bezeichnete Organisation im Jemen gar nicht so! Sie selbst nennen sich „Ansarullah“ (Helfer Gottes). Warum werden jene „Ansarullah“ als Huthi-Rebellen bezeichnet, aber der falsche Islamische Staat nicht als al-Bagdadi-Rebellen?

Imam Chamene’i schreibt dazu in seinem aktuellen Brief an die Jugend in Nordamerika und Europa: „Warum ist das internationale Machtsystem von heute bestrebt, das islamische Denken an den Rand und in die Passivität zu drängen? Welche Sinngebungen und Werte gibt es denn beim Islam, die dem Konzept der Großmächte passt, und wem nutzt es, wenn der Islam falsch dargestellt wird? Meine erste Bitte lautet daher, dass Ihr nach den Motiven dieser groß angelegten Schwarzmalerei über den Islam forscht.“

Wer das internationale Machtsystem, welches die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden lässt, ablehnt, muss auch deren Propagandasprache ablehnen. Es gibt keine „Islamisten“, sondern ggf. Extremisten, die den Namen des Islam missbrauchen. Es gibt keine „Dschihadisten“, sondern ggf. Terroristen, die im missbrauchten Namen des Islam agieren. Es gibt hingegen einen Islamischen Staat, aber das ist nicht das grausame westliche Kunstgebilde zur Diskreditierung des Islam und der Muslime, sondern die Islamische Republik Iran. Es gibt auch keine Huthi-Rebellen, sondern eine sich „Ansarullah“ nennende Organisation im Jemen, die derzeit die Regierung kontrolliert.

Und es gibt auch keinen menschlichen Kapitalismus, sondern nur das größte Verbrechersystem in der Geschichte der Menschheit, das sich Kapitalismus nennt. Und jenes System dreht derzeit durch und will einen Weltkrieg anzetteln. Alle vernünftigen Menschen dieses Erdballs müssen sich daher zusammenschließen, um die Wahnsinnigen von ihrem Wahnsinn abzuhalten.


Sie befinden sich im Archiv, Kommentierungen sind hier nicht möglich. Zum Live-Blog von Offenkundiges geht es hier: https://offenkundiges.de

Trage deine E-Mail-Adresse ein, um regelmäßig über neue Artikel benachrichtigt zu werden.