Verteilaktion des Briefes in Bremen


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Am 31.01.2015 haben sich zwei Brüder, neun Schwestern und ein Baby zusammengeschlossen, um die Botschaft Imam Chamene’is an die Jugend Europas und Nordamerikas zu verteilen und zu verbreiten. Der Treffpunkt war eine Großdemo mit dem Titel „Gemeinsam gegen Rechtspopulismus und Rassismus“, an der wir aktiv teilnehmen wollten. Diese wurde anlässlich des AfD Parteitags in Bremen geplant. Trotz Eiseskälte hat es Gott sei Dank weder geschneit noch geregnet. Wir waren aber ohnehin für alle Wetterkonstellationen vorbereitet gewesen. An der Demo selbst nahmen etwas 5000 Menschen teil, um sich mit den Minderheiten in Deutschland zu solidarisieren, und wir waren mitten unter ihnen.

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Anfangs haben wir uns in 2er-Gruppen aufgeteilt und auch bereits vor der Demo begonnen, die Briefe an Passanten und Demonstranten zu verteilen, um mit ihnen auch längere Gespräche führen zu können. Wir hatten allerdings nicht damit gerechnet, welch positive Resonanz wir auf unsere Aktion erhalten würden. Nach nicht einmal einer Stunde hatten wir über 500 Briefe verteilt!

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Aufgrund des aktuellen politischen Themas waren zusätzlich viele Medien vertreten, wie z.B. der ARD, der wir natürlich auch in einem Gespräch Imam Chamene’is Brief geben konnten. Sicherlich wird es keine Berichterstattung über den Brief geben, aber selbst wenn nur einer dieser Medienvertreter diesen Brief liest und etwas für sich daraus zieht, hat es sich allemal gelohnt.

Es war wunderschön zu sehen, dass die Botschaft des Imams teilweise in Gruppen laut vorgelesen wurde und die Menschen den Brief gerne angenommen haben. Einige sind von sich aus zu uns gekommen und haben uns angesprochen, da man sehr interessiert an dem war, was wir Muslime (Kopftuchträger und Männer mit Bart) zu verteilen hatten. Wir haben die Briefe vor allem an Jugendliche (meist in Grüppchen) verteilt mit den Worten „Ein Brief für dich“, oder „Fühlen sie sich angesprochen, wenn man von der Jugend Deutschlands spricht?“ Daraus entstanden teilweise sehr interessante Gespräche, woraufhin sie die Briefe dankend an sich nahmen und direkt zu lesen begannen.

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Es war wirklich eine Gnade an dieser Aktion teilnehmen zu dürfen und allein das Gefühl, die Botschaft unseres Imams verteilen zu dürfen und dann tatsächlich direkt eine positive Resonanz zu bekommen, hat unsere Herzen mit Liebe erfüllt und uns zusätzlich motiviert.

Etliche Begegnungen haben uns gezeigt, dass diese Gesellschaft nicht mehr blind den Medien folgt, sondern bereit für die Botschaft des Imams bereit ist und die Liebe zur Gerechtigkeit in sich trägt. Auf dem Marsch von der Bremer Innenstadt zum Hauptbahnhof haben wir die unterschiedlichsten einprägenden Begegnungen mit gerechtigkeitsliebenden Menschen gehabt.

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So kam plötzlich eine kleinere Frau mit Kopftuch aus der Demo auf uns zu und reichte uns einen Flyer über Palästina. Wir haben uns sehr gefreut, dass sie an diesem Tag auch auf die Unterdrückung des palästinensischen Volkes aufmerksam machen wollte. Daraufhin kamen wir in ein Gespräch und uns wurde sehr schnell klar, dass sie, wie wir, Schiitin ist. Sie sah Imam Chamene’is Bild und erzählte uns mit strahlenden Augen: „Ich war an der Seite Imam Chomeinis und bin für seine Botschaft auf die Straße gegangen.“ Sie fährt nun kommende Woche in den Vatikan und wird dort über Imam Mahdi (a.) referieren. Es war wirklich ein besonderer Moment, unter so vielen Menschen gerade ihr zu begegnen!

Des Weiteren kam ein junger Mann auf uns zu und fragte freundlich nach unserem Brief, den wir ihm gerne mitgaben. Nach einigen Schritten und nachdem er den Brief las, drehte er sich um, lächelte uns an und sagte „salamum alaykum“. Wir haben nicht erwartet, dass dieser Mann ein muslimischer Bruder war, da er eher alternativ gekleidet war.

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Natürlich gab es auch bei uns nicht nur schöne Begegnungen, jedoch konnten diese wenigen Ausnahmen uns nicht daran hindern, die Nachricht unseres Imams zu verteilen. Viel eher bestärkten sie uns nur darin, dass wir unsere Aufgabe richtig gemacht haben!

Ein Beispiel für eine dieser negativen Bekanntschaft war z.B. ein älterer Herr, der eine unserer Gruppen „begleitet“ hat und den Passanten, denen wir die Briefe überreicht hatten, sagte, wir seien Terroristen und Gesandte der iranischen Botschaft. Ein anderer wiederum schüttelte nur den Kopf, als er uns sah, und fragte uns, ob wir wüssten, was wir dort machen. Aber dieser war auch ohnehin ein älterer Herr und daher sowieso nicht unsere Zielgruppe 🙂 Aber ja, wir wussten ganz genau, was wir machten, und zwar dem Ruf Imam Chamene’is folge zu leisten, und dies taten wir voller Freude!

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Zusammenfassend können wir sagen, dass sich diese Aktion auf jeden Fall gelohnt hat!
Wir hatten viele interessante und intensive Gespräche, wodurch es zu einem sehr freundlichen Austausch auf beiden Seiten kam.

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Wir empfehlen allen Geschwistern in Europa den Brief des stellvertretenden Imams zu verteilen, denn wie Scheich Hamza Sodagar diesen Brief einordnete, gleicht er dem Hilferuf Imam Husseins (a.): „Ist dort noch jemand, der mir zur Unterstützung eilt?“, und wir können nun endlich Imam Chamene’is, der unter der Führung Imam Mahdis (a.) steht, antworten und diese Botschaft vermitteln, und nicht wie die Leute von Kufa sein und wegschauen!

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