Verteilaktion des Briefes in München


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Die Verteilungsaktion „Ein Brief für Dich!“ fand am 2.2.2015 in München statt. Hierbei ging es darum, die Botschaft des religiösen Oberhaupts Sayyid Ali Chamene’i zu verbreiten. Der Brief bezog sich auf die Lage der Muslime in Europa anlässlich der Geschehnisse in Paris und dergleichen.

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Sechs Schwestern versammelten sich um 17:30 Uhr am Marienplatz und fingen an, die 300 Briefe an die Jugendlichen, aber auch an die älteren Damen und Herren, zu verteilen. Diese waren sehr engagiert und kamen teils zu den beteiligten Schwestern zurück, um sich mit ihnen über den Inhalt des Briefes zu unterhalten, oder baten um weitere Exemplare zum Mitnehmen. Da der Brief eigentlich an die jüngere Generation gedacht war, konzentrierten sich die Schwestern eher auf die Jugendlichen. 10974274_337033726494767_1484307416946140558_oDennoch kamen die älteren Passanten auf sie zu, fragten nach ihrem Anliegen, und teilten mit, dass sie an dem Inhalt des Textes interessiert wären, nachdem sie hörten, dass der Brief von dem religiösen Oberhaupt stammt und ein Statement zu den jüngsten Geschehnissen (in Frankreich) ist. Es konnten sechs Interviews geführt werden. Andere Interessenten hatten entweder nicht die Zeit gehabt oder hatten Angst, ihre ehrliche Meinung vor der Kamera zu äußern, nachdem sie hörten, dass diese eventuell veröffentlicht wird, wie auch eine Dame, die für eine Nachrichtenagentur arbeitet. Sie meinte, dass die Muslime sich nicht für die Ereignisse in Frankreich rechtfertigen müssten, da die Attentäter Terroristen wären und keine Muslime. Die Medien würden übertreiben. Sie wollte kein Interview vor laufender Kamera geben.

Ein anderer Passant schlug den Muslimen vor, offener und engagierter in der deutschen Gesellschaft zu sein und sich mit Nichtmuslimen generell mehr zu unterhalten, um Vorurteilen gegenüber den Muslimen entgegenwirken zu können. Andere appellierten, dass der Islam eine friedliche Religion wie das Christentum sei, jedoch würden die Menschen von den Medien manipuliert werden und deshalb würde der Islam immer eine Teilschuld an solchen Geschehnissen tragen. Ein Mann bat die Schwestern darum, mehrere Aktionen in München zu starten, um die Menschen 10974367_337033776494762_5839197986014982243_oüber den friedlichen Islam zu informieren, und vor allem den Iran dabei mit einzubeziehen, da dieser im Westen unter Vorurteilen leiden würde. Die durchgeführten Interviews werden demnächst veröffentlicht. Die Aktion verlief friedlich und die Briefe wurden innerhalb von einer Stunde verteilt.

Wir bedanken uns herzlich an die freundlichen und stets engagierten Münchener!

Wir hoffen, dass wir mit der Aktion unsere Geschwister dazu ermutigen konnten, ebenso eine Kampagne zu starten und die Botschaft des Imams, soweit wie es geht, zu verbreiten.

Schwester Kübra Türk


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