Verteilaktion des Briefes von Imam Chamene’i in Hannover


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Am 14.02.2015 hat die religiös-politische Organisation Die Feder in Kooperation mit der Islamischen Mädchengruppe Hannover (IMGH) und der hannoveraner Jungengruppe Mumahidun (Die Wartenden) den Brief Imam Chamene’is in der Innenstadt von Hannover verteilt.

Zunächst trafen sich die Geschwister, um die Briefe vorzubereiten. Es wurden gemeinsam Briefe gefaltet, in Briefumschlägen eingetütet und diese mit dem Schriftzug „Ein Brief für dich – #Letter4U“ beschriftet.

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Nach dem gemeinsamen Mittagsgebet ging es dann zum Treffpunkt am Hauptbahnhof. Dort wurden Zweier- und Dreiergruppen gebildet und jede Gruppe bekam einen Stapel Briefe, um diese an die Jugendlichen Hannovers zu verteilen.

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Die Geschwister berichten von ganz unterschiedlichen Erlebnissen, die sie während der Verteilaktion erfuhren. Einerseits reagierten die Menschen überrascht und nahmen die Briefe gern entgegen. Es kam auch zu Diskussionen, beispielsweise mit christlichen Aktivisten, die zunächst keine Briefe annehmen wollten. Nach einem konstruktiven religiösen Austausch, waren sie doch noch an dem Brief interessiert und nahmen ihn gern.

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Auch sogenannten Punks wurden die Briefe ausgehändigt, wobei wir versehentlich einen von ihnen übersahen. Dieser protestierte dann lautstark, dass er auch einen Brief haben möchte und versprach, diesen ganz sicher in einem ruhigen Moment konzentriert zu lesen.

Eine schöne Situation war auch, als einigen Jugendlichen Briefe übergeben wurden und sie fragten, was denn der Inhalt sei. Als wir ihnen mitteilten, dass dies ein Brief des Oberhauptes der Muslime an die Jugend in Europa und Nordamerika sei, fragten sie, wer denn das Oberhaupt sein solle. Als sie den Namen Imam Chamene’is hörten, waren sie hellauf begeistert und freuten sich. Es stellte sich heraus, dass auch sie Imam Chamene’i kannten und sich sehr über die Verteilaktion freuten.

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Manche Menschen wollten den Brief auch nicht und lehnten freundlich ab, andere wiederum reagierten sehr abweisend mit negativen Kommentaren, dass es sich um „Bombenbriefe“ handeln würde. Natürlich wurden solche Kommentare unsererseits ignoriert.

Insgesamt wurden knapp 500 Briefe in zwei Stunden verteilt. Die Aktion war ein großer Erfolg.

 


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