Zentralrat der Zionisten fürchtet sich vor Quds-Tag in Berlin


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Pünktlich zur Demonstration gegen den zionistischen Faschismus am kommenden Samstag überschlagen sich die Medien mit Vorberichten zum Quds-Tag. Der Zentralrat der Zionisten – der sich selbst als „Zentralrat der Juden“ deklariert, aber ein reiner Israel-Lobbyverein ist – lässt sich über seinen Oberzionisten, Josef Schuster, zitieren: „Es ist eine Schande, dass in Berlin Raum gelassen wird für Antisemitismus und Israel-Hass. Denn nichts anderes haben die Al-Quds-Demonstrationen der vergangenen Jahre zutage gefördert, und nichts anderes ist auch in diesem Jahr zu erwarten.“

Herr Schuster weiß, dass er Antisemitismus vorhalten muss – denn ohne die Keule des Antisemitismus wäre es sogar in Deutschland verächtlich, Israels Gräueltaten in Schutz zu nehmen. Antisemiten sind aber die Zionisten selbst, die jeden Juden, der sich von Israel distanziert, als „selbsthassend“ bezeichnen, weil die rassistische Ideologie des Zionismus über allem anderen zu stehen hat, auch über dem Judentum und über Gott. Solche aufrichtigen Juden sind auch regelmäßig Teilnehmer des Quds-Tages in Berlin.

Wenn man aber von Schande in Berlin spricht: Wirklich eine Schande ist, dass in Berlin an jeder Ecke der Apartheidstaat Israel beworben wird. Was hat die Flagge des Staatsterrorismus auf der East-Side-Gallery verloren? Noch dazu verwoben mit der Flagge Deutschlands. Zahlreiche zionistische Symbole verschmutzen Berlin.

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East-Side-Gallery in Berlin. Ein Tourist fragt sich, was Zionismus-Bewerbung dort verloren hat.

Innensenator Frank Henkel steht natürlich sofort Gewehr bei Fuß: „Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass eine Verschärfung sinnvoll und geboten ist. Deshalb halte ich ein Flaggenverbot als Auflage für richtig. Wer die Vernichtung eines ganzen Volkes propagiert und Krieg und Gewalt gutheißt, der missbraucht dieses Recht und begibt sich außerhalb des Schutzbereichs der Grundrechte. Die Polizei ist angehalten, Verstöße gegen diese Auflagen umgehend zu unterbinden und bei wiederholtem Verstoß die Versammlung notfalls auch aufzulösen.“

Frank Henkel ist ein Zionistenkriecher wie aus dem Bilderbuch. Weiß der Herr Innensenator denn nicht, dass die „Vernichtung eines ganzen Volkes“ gutzuheißen eine Straftat ist, die sofort verfolgt würde? Weiß er denn nicht, dass der Quds-Tag sich genau gegen diese Gutheißung richtet? Wer heißt denn „Krieg und Gewalt“ seit Jahrzehnten gut – auch in Berlin? Genau: seine zionistischen Puppenspieler. Und so jemand ist Innensenator unserer Hauptstadt, die nächste Schande Berlins.

Weiter wird Schuster zitiert mit seinem Aufruf zur Gegendemo: „Wenn man einen solchen Hass-Marsch nicht verbieten kann, muss die Stadt zumindest im Vorfeld alle notwendigen Auflagen erteilen, um Antisemitismus und Israel-Hetze zu verhindern“. Es sollten viele Menschen zur Gegendemonstration kommen, „um zu zeigen, dass Antisemitismus und Anti-Zionismus keinen Platz in unserer Hauptstadt haben“.

Hier kommen wir zum Kern ihrer Angst: Anti-Zionismus. Er solle also keinen Platz haben. Kein Platz also für Menschlichkeit, für den Ruf gegen Unterdrückung und gegen eine Ideologie, die auf Rassismus und Apartheid basiert, wie wir sie in unserer Epoche nirgendwo sonst erleben müssen. Rassismus gibt es weltweit, aber der Zionismus ist Staatsdoktrin – und gehört dringend abgeschafft. Wer sich gegen Anti-Zionismus stellt, bewirbt die Verbrechen Israels. Und diese Menschen werden bestraft werden. Spätestens, wenn dieses Geschwür zusammenfällt – und es gibt viele Anzeichen, dass dieser Tag nicht mehr fern ist.

Dieses Jahr gehen die Zionisten aber noch einen Schritt weiter. Der Tagesspiegel berichtet von einem juristischen Gutachten, bestellt von der American Jewish Committee: „Und die Juristen kommen in ihrem Gutachten, das dem Tagesspiegel vorliegt, zu einem klaren Ergebnis. Es gebe „gewichtige, teilweise deutlich überwiegende Gründe“, die Kundgebung an Bedingungen zu knüpfen. So plädiert die Kanzlei dafür, die Route der Al-Quds-Demo auf einen anderen Straßenzug zu verlegen. Begründet wird dies mit dem Hinweis, dass andernfalls die jüdischen Gottesdienste und Beter am Schabbat und die Beter am Schabbat gestört werden könnten. Bisher führt der geplante Aufzug unmittelbar an drei Synagogen vorbei.“

„Unmittelbar an drei Synagogen vorbei“ – oha! Also genau so wie die letzten Jahrzehnte. Und wie viele Vorfälle gab es bei den Synagogen? Keine. Übrigens sind mir diese nie aufgefallen, und ich bin seit Jahrzehnten jedes Jahr zum Quds-Tags in Berlin. Die BZ spekuliert, dass ein Jude auf dem Kurfürstendamm wegen des Domonstrationszugs die Straßenseite nicht wechseln könne. Ihr Presstituierten müsst Euch etwas Besseres einfallen lassen, das ist nur noch lächerlich.

In mehreren Städten fanden und finden Vorträge gegen den Quds-Tag in Berlin statt. Zweifellos darf man feststellen, dass die Zionisten etwa tausendmal so viel Energie gegen den Quds-Tag investieren wie die Unterstützer Palästinas für ihn. Warum haben die Zionisten so viel Angst vor dieser vergleichsweise kleinen und in jeder Hinsicht schlichten Demonstration? Warum so viel Engagement gegen die Handvoll angeblicher Antisemiten? Weil sie genau wissen, dass der Terrorstaat weltweit eingebüßt hat, weil Israel weltweit verhasst ist, auch in Deutschland. Und nicht wegen Antisemitismus, sondern wegen der israelischen Verbrechen, die ihresgleichen suchen.

In Deutschland ist es ein Leichtes gegen IS-Terroristen zu demonstrieren oder gegen Saudi-Wahhabiten, niemand wird euch behelligen, vielleicht erhaltet ihr sogar mediale Unterstützung. Der Widerstand des Imperiums kommt erst zum Vorschein, wenn wir die Fädenzieher selbst attackieren. Und obwohl wir so ineffektiv sind, fürchten sie sich sehr. Lasst uns also effektiver sein, sodass die Angst der Zionisten sich erfülle – inschallah.


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